Inga V

Unsere Vision.

Wir LIEBEN durch persönliche Begegnungen, wir DIENEN hingebungsvoll und wir REDEN relevant und klar über unseren Glauben. Bei jeder Aktivität ist unsere oberste Priorität, Menschen mit Jesus in Verbindung zu bringen.​

Am Sonntag, den 5. September 2021 haben wir uns als Team zu unserem ersten regelmäßigen Treffen getroffen. Den Nachmittag haben wir mit einer Lobpreis- und Gebetszeit angefangen und danach ging es gleich mit einem Visionsworkshop weiter. In den letzten Monaten hatten Holzhüters und Boths schon einige Visionsbausteine zusammengestellt, diese haben wir in dem Workshop etwas verändert, vertieft und als Team darüber gesprochen was für uns und jeden einzeln wichtig ist. Nach einem regen Austausch haben wir am Ende einen Satz als unsere Vision festgelegt. Hier auf dem Blog wollen wir etwas mehr über die Vision erzählen und für uns selbst diesen Post als eine Erinnerung haben, wonach wir uns richten können und in einem Jahr zurückblicken können. Wir werden für die Vision auch weiter beten und sie mit der Zeit auch eventuell updaten. Das oberste Ziel der Gemeinde ist es, dass Menschen in Weyhe die Gelegenheit bekommen Jesus kennenzulernen. Gott hat uns allen so viele Gaben gegeben, dass wir nicht nur Gottesdienste gestalten wollen, sondern unsere Talente für den Ort Weyhe einsetzten und etwas Gutes für die Mensch tun wollen. Unsere Vision wollen wir als einen Filter für die Projekte und die Gestaltung der Gottesdienste nutzen. Die Grundlage der drei Hauptpunkte der Vision basiert auf der Bibel und hier möchten wir sie einzeln kurz beleuchten.

Wir LIEBEN durch persönliche Begegnungen. Gott ist selbst die Liebe und er hat uns zuerst geliebt, darum hat er seinen Sohn Jesus zu uns geschickt. Jesus ist für unsere Sünden am Kreuz gestorben und deshalb können wir mit unserem Schöpfer eine lebendige Beziehung genießen.  Und weil das für jeden von uns alles sehr persönlich geworden ist, wollen wir unsere Gastfreundschaft in den Vordergrund stellen und die Liebe Jesus mit anderen Menschen teilen.

In unserem Austausch haben wir festgestellt, dass es uns allen am Herzen liegt Menschen einzuladen und so wollen dies tun wo immer wir Menschen begegnen. Die Projekte und unsere Gemeinde sollen durch eine Willkommenskultur geprägt sein. Uns liegt am Herzen, dass wir in der Gemeinde eine intergenerationale Gemeinschaft haben. 

Im gemeinesamen Gespräch als Team haben wir außerdem festgestellt, dass wir alle sehr gerne praktisch tätig sein wollen und dies passt gut zu unserem zweiten Punkt in der Vision. Wir DIENEN hingebungsvoll. Dies basiert auch auf unserer persönlichen Erfahrung mit Gott. Weil er so viel für uns getan hat und uns immer mit allem versorgt was wir nötig haben und noch vielem mehr,  möchten wir unsere Zeit und unser Herz neben Beruf, Familie, Hobbys für andere investieren und Hilfe auch ganz praktisch werden lassen.

Der dritte Punkt ist, dass wir relevant und klar über unseren Glauben REDEN. Jeder von uns im Team lebt nach den Grundlagen der Bibel und hat viele Beispiele, wie dieses Wissen unser Leben prägt. Wir wollen diese gute, befreiende Botschaft nicht zurückhalten und den Menschen erzählen, wie wir Gott im Alltag erleben und was die gute Botschaft mit allen ihren Facetten bedeutet. Auf konkrete Fragen antworten wir auf Basis der Bibel. 

Wir haben für uns als Team jetzt also eine Vision und wir freuen uns sie als Leitfaden zu verwenden und zu schauen wohin Gott uns im nächsten Jahr führen wird.

Betet gerne für uns:
– dass Gott jedem von uns im Team zeigt, wie wir persönlich diese Vision am besten umsetzten können. 
– dass wir in unserer Liebe zu Gott wachsen und somit ein noch größeres Herz für die Menschen in Weyhe bekommen.
– dass Gott Menschen, die uns in dem nächsten Jahr in unserem Alltag, bei uns zu Hause, bei Projekten und in Gottesdiensten begegnen werden darauf vorbereitet. Und dass wir letztendlich viele Möglichkeiten haben und diese auch nutzen anderen Menschen zu erzählen, dass auch Gott sie liebt und schon vor langer Zeit alles durch Gnade getan hat, damit sie eine erfüllte Beziehung mit Ewigkeitswert mit ihm haben können. 

Nachdem wir die Vision am Sonntag zusammengestellt haben, können wir anfangen die nächsten Schritte bezüglich der Projekte, eines Ortes, Input, Output, Networking und Gottesdiensten zu planen. 

Wir hoffen in einem Jahr zurückzublicken und Gottes Wirken klar zu erkennen. Wir freuen uns auf die Menschen, die wir in dem Jahr kennenlernen werden und bei uns zu Hause und in der neuen Gemeinde willkommen heißen werden!  Wir hoffen, dass wir in einem Jahr unsere konstruktiven Treffen noch immer mit einem Lobpreis beginnen, nie vergessen zusammen zu beten und Gott immer als unsere Priorität haben!


Echtes Ja.

Wir sind Inga und Erik. Wir sind beide in den Dreißigern, haben 2010 geheiratet und wir sind die Eltern von zwei kleinen Kindern. Die Gemeindegründung bedeutet uns sehr viel, weil wir dadurch viel klarer Gottes Plan für unser Leben erkennen können – das Warten hat eine Ende.

 Zurückblickend hat Gott uns schon sehr lange alles gegeben, damit wir aktiv für ihn unsere Gaben und das, was wir haben, einsetzen können. Er hat uns an einem Ort ein Zuhause geschenkt, wo die Tochter-Gemeinde ein Zuhause finden wird, wir haben Platz, wo wir Menschen einladen können und uns liegen unsere Nachbarn, die Menschen in diesem Ort, am Herzen. 

Bevor ich (Inga) in die erste Elternzeit ging, hatte ich in einem Hauskreis das Thema Esther vorbereitet. Als das Thema in dem Hauskreis fast vorbei war, hatte ein Pärchen aus Bolivien erzählt, dass sie das Thema ganz anders behandelt hätten – sie hätten sich viel mehr mit der Salbung und der Vorbereitungszeit von Esther beschäftigt. Auf dem Weg nach Hause hat Gott mein Herz sehr berührt und ich habe Ihm versprochen mich in der Elternzeit viel intensiver mit der Bibel zu beschäftigen. So nach und nach habe ich das Gefühl bekommen, dass ich viel genauer nach Gottes Plan oder nach meiner Berufung für meinen Leben fragen sollte. Während der berufliche Werdegang von Erik sich in vollen Zügen entwickelte, hatte ich das Gefühl, dass ich in meinem gelernten Beruf nicht alle meine Gaben und Talente wirklich einsetzen konnte und Gott bestimmt noch mehr für mich bereit hält. Dieses Warten und das Vertrauen auf Gott, dass er seinen Plan offenbart ist mir teilweise sehr schwer gefallen. Einmal im Lobpreis in der Gemeinde habe ich Gott wieder die Frage nach meiner Berufung gestellt und dort hat er sehr deutlich geantwortet, dass ich das Warten genießen soll. Ab dort fiel mir das Vertrauen viel entspannter und ich konnte den Alltag mit zwei kleinen Kindern, Hauskreis, etwas Mitarbeit in der Gemeinde und Engagement in unserem Ort noch mehr genießen und einfach darauf vertrauen, dass Gott zu dem richtigen Zeitpunkt seinen Plan zeigen wird. 

Rückblickend ist noch ein Erlebnis sehr interessant – Erik und ich waren beim Lobpreis und es kam ein Lied, wo es darum ging, dass Gott uns senden soll und wir gehen werden. Erik hat es von Herzen mitgesungen. Auf dem Weg nach Hause habe ich ihm erzählt, dass ich es nicht wirklich mitsingen konnte, weil ich ein wenig Bedenken wegen des Zielorts habe. Nun sehen wir, dass man manchmal gar nicht so weit gehen muss. Als es in der Gemeine angekündigt wurde wer die ersten zwei Paare sind, die das Kernteam gründen, war ich unglaublich aufgeregt, weil ab dem Moment für mich klar war, dass die Gemeinde sehr wahrscheinlich in unsere Richtung kommen wird und damit ein großer Wunsch, dass die Menschen hier eine Gemeinde haben, in Erfüllung gehen würde. Gleichzeitig habe ich für mich selber gesagt, dass ich mich nicht für die Gründung melden werde, wir haben für die Gründung gebetet und ich habe viel dafür gebetet, dass Gott das Herz meines Mannes auch berührt und er auch bereit ist in die Gründung zu gehen. Es hat dann nicht mehr lange gedauert bis wir zu dem Gespräch für das Team eingeladen wurden. Die endgültige Entscheidung zu treffen hat etwas länger gedauert, weil wir einfach wissen, was für ein bequemes, schönes und sicheres Zuhause wir damit in der Paulus-Gemeinde verlassen. 

Wir freuen uns sehr auf das was auf uns zukommt, gleichzeitig sind wir auch sehr gespannt was wir mit der Gemeindegründung erleben werden. Betet gerne für uns als Familie, dass wir unseren Platz in dem tollen Team finden, wir als Gemeinde so wachsen, dass wir schnell für die Kinder ihre eigenen Gruppen bilden können und an der ersten Stelle unsere Beziehung zu Gott wächst.