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Echtes Ja.

Wir sind Inga und Erik. Wir sind beide in den Dreißigern, haben 2010 geheiratet und wir sind die Eltern von zwei kleinen Kindern. Die Gemeindegründung bedeutet uns sehr viel, weil wir dadurch viel klarer Gottes Plan für unser Leben erkennen können – das Warten hat eine Ende.

 Zurückblickend hat Gott uns schon sehr lange alles gegeben, damit wir aktiv für ihn unsere Gaben und das, was wir haben, einsetzen können. Er hat uns an einem Ort ein Zuhause geschenkt, wo die Tochter-Gemeinde ein Zuhause finden wird, wir haben Platz, wo wir Menschen einladen können und uns liegen unsere Nachbarn, die Menschen in diesem Ort, am Herzen. 

Bevor ich (Inga) in die erste Elternzeit ging, hatte ich in einem Hauskreis das Thema Esther vorbereitet. Als das Thema in dem Hauskreis fast vorbei war, hatte ein Pärchen aus Bolivien erzählt, dass sie das Thema ganz anders behandelt hätten – sie hätten sich viel mehr mit der Salbung und der Vorbereitungszeit von Esther beschäftigt. Auf dem Weg nach Hause hat Gott mein Herz sehr berührt und ich habe Ihm versprochen mich in der Elternzeit viel intensiver mit der Bibel zu beschäftigen. So nach und nach habe ich das Gefühl bekommen, dass ich viel genauer nach Gottes Plan oder nach meiner Berufung für meinen Leben fragen sollte. Während der berufliche Werdegang von Erik sich in vollen Zügen entwickelte, hatte ich das Gefühl, dass ich in meinem gelernten Beruf nicht alle meine Gaben und Talente wirklich einsetzen konnte und Gott bestimmt noch mehr für mich bereit hält. Dieses Warten und das Vertrauen auf Gott, dass er seinen Plan offenbart ist mir teilweise sehr schwer gefallen. Einmal im Lobpreis in der Gemeinde habe ich Gott wieder die Frage nach meiner Berufung gestellt und dort hat er sehr deutlich geantwortet, dass ich das Warten genießen soll. Ab dort fiel mir das Vertrauen viel entspannter und ich konnte den Alltag mit zwei kleinen Kindern, Hauskreis, etwas Mitarbeit in der Gemeinde und Engagement in unserem Ort noch mehr genießen und einfach darauf vertrauen, dass Gott zu dem richtigen Zeitpunkt seinen Plan zeigen wird. 

Rückblickend ist noch ein Erlebnis sehr interessant – Erik und ich waren beim Lobpreis und es kam ein Lied, wo es darum ging, dass Gott uns senden soll und wir gehen werden. Erik hat es von Herzen mitgesungen. Auf dem Weg nach Hause habe ich ihm erzählt, dass ich es nicht wirklich mitsingen konnte, weil ich ein wenig Bedenken wegen des Zielorts habe. Nun sehen wir, dass man manchmal gar nicht so weit gehen muss. Als es in der Gemeine angekündigt wurde wer die ersten zwei Paare sind, die das Kernteam gründen, war ich unglaublich aufgeregt, weil ab dem Moment für mich klar war, dass die Gemeinde sehr wahrscheinlich in unsere Richtung kommen wird und damit ein großer Wunsch, dass die Menschen hier eine Gemeinde haben, in Erfüllung gehen würde. Gleichzeitig habe ich für mich selber gesagt, dass ich mich nicht für die Gründung melden werde, wir haben für die Gründung gebetet und ich habe viel dafür gebetet, dass Gott das Herz meines Mannes auch berührt und er auch bereit ist in die Gründung zu gehen. Es hat dann nicht mehr lange gedauert bis wir zu dem Gespräch für das Team eingeladen wurden. Die endgültige Entscheidung zu treffen hat etwas länger gedauert, weil wir einfach wissen, was für ein bequemes, schönes und sicheres Zuhause wir damit in der Paulus-Gemeinde verlassen. 

Wir freuen uns sehr auf das was auf uns zukommt, gleichzeitig sind wir auch sehr gespannt was wir mit der Gemeindegründung erleben werden. Betet gerne für uns als Familie, dass wir unseren Platz in dem tollen Team finden, wir als Gemeinde so wachsen, dass wir schnell für die Kinder ihre eigenen Gruppen bilden können und an der ersten Stelle unsere Beziehung zu Gott wächst.

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