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Ganz oder gar nicht.

Als ich mitbekommen habe, dass wir als Paulus-Gemeinde nun endlich eine Gemeinde gründen wollen war mein erster Gedanke „YES! Endlich“ Allerdings habe ich nicht damit gerechnet, dass ich tatsächlich für das Kernteam angefragt werde, oder ich überhaupt irgendeine Rolle dabei spielen würde.

Ich bin gerade erst von einem 2-jährigen Einsatz zurückgekommen, zu dem mich die Paulus-Gemeinde ausgesendet und über den gesamten Zeitraum finanziell und im Gebet unterstützt hatte. Ich hatte das Angebot für ein weiteres Jahr zu verlängern, hatte aber den Eindruck, dass ich nach Hause kommen, und meinen Platz in meiner Heimatgemeinde wieder einnehmen sollte. Es hat eine ziemlich lange Zeit gedauert bis ich das Gefühl hatte, als würde ich mich wieder zurechtfinden, als wäre ich wieder „angekommen“. Ich bin wieder in die Jugendleitung eingestiegen, und war überwältigt von meiner Begeisterung über den STRIKE (offene Jugendarbeit der Paulus) mit seinen neuen Mitarbeitern und Leitern, mit all dem, was da gerade in Bewegung gegangen ist. 
Der STRIKE ist der Ort, an dem ich vor vielen Jahren zum Glauben gekommen bin, an dem ich wirklich ehrliche Gemeinschaft erlebt habe, an dem ich aufrichtige Hilfe erfahren habe und einfach jede Menge über Jesus Wahrheit gehört habe. Zurück in den STRIKE und die Gemeinde zu kommen, fühlte sich einfach nur gut und nach „nach Hause kommen“ an.

Und dann kam die Anfrage für´s Gründungsteam und es war sofort klar, dass Gott wollte, dass ich mitgehe. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde ich hätte mich gefreut. Diese Entscheidung zu treffen war so schwer. Wirklich absolut schwer. In der Jugendleitung haben wir so viele gute Dinge gerade ins Rollen gebracht, die mein Herz begeistern und bei denen ich echt gern dabeigeblieben wäre. Und die Paulus Gemeinde und vor allem der STRIKE ist ein so unfassbar wichtiger Ort für mich, mein Zuhause, es hat mir das Leben gerettet, hier zu „landen“…

Ich hätte mir nie vorstellen können, einmal freiwillig zu gehen. Allerdings ist genau DAS der Grund, warum ich mich für Gemeindegründung entschieden habe. Ich möchte das mehr Menschen die Möglichkeit haben das zu erleben, was ich hier erfahren habe. Und dafür müssen wir uns aufmachen und an andere Orte gehen.

Mein Leben mit Gott fing mit „Alles oder nichts“ an. Und seither lief diese Reise genauso. Er hat mich ständig aus meiner Komfortzone herausgelockt, mich an Orte gebracht an die ich selbst nicht hätte gehen wollen, aber weil ich weiß, dass Sein Plan immer besser ist als meiner, gehe ich voller Vertrauen und Vorfreude los und bin gespannt auf das was kommt.


– Rose

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