Gottes Projekt.

Wir sind Christin und Markus aus Hamburg und Dresden. Wir haben zwei Töchter im Teenager-Alter, die in Kaufbeuren geboren wurden. Dort haben wir gelebt bis wir 2011 nach Bassum kamen, um dort zu arbeiten.

Wir standen dem Vorhaben Gemeindegründung schon immer sehr offen gegenüber. Insgeheim hoffend, dass diese Gründung irgendwie in „unsere“ Richtung passieren würde. Denn wir empfinden den räumlichen Abstand zur Paulus-Gemeinde für einige Dinge, das eigene Gemeindeleben betreffend, als herausfordernd. Haben wir eine passivere Rolle in der Gemeinde am Anfang noch genossen, merken wir, wie uns wichtige Elemente des Lebens in Gemeinschaft fehlen. Auch das gemeinsame Dienen, das verbindend wirkt.

Im Rahmen meiner Jahresplanung hatte ich (Markus) mir folgendes Ziel in meine Agenda geschrieben: „Neue Rolle in der Gemeinde finden.“ Und auch Christin war seit ein paar Wochen verstärkt mit Gott darüber im Gespräch, wie es glaubens- und gemeindemäßig weitergehen könnte. Als wir dann beim Abend zur Gemeindegründung in Zoom dabei waren, haben wir unterschiedlich auf das Thema Kernteam reagiert. Während ich dachte, dies wäre definitiv etwas für uns, dachte Christin „uns hat da sicher niemand auf dem Schirm“.

Als die Anfrage kam, fühlte sich das für mich also wie eine Bestätigung an, während Christin eher aus allen Wolken fiel. Unsere Mädels zeigten sofort positive ReaktionenDas dann folgende Gespräch mit den Leitern war gut und unsere Bedenken konnten zerstreut werden. So sieht das Konzept den Samstag als Familientag vor, er bleibt also planmäßig frei – wichtig, wenn man ein Haus mit Garten hat, und hier eigentlich nur Samstag mal zum Arbeiten kommt. Inzwischen ist klar, dass die neue Gemeinde in Weyhe entstehen wird, was uns zusätzlich entgegenkommt.

Wir fühlen uns berufen und freuen uns auf diesen Dienst. Wir sind sehr gespannt, was Gott hier mit uns vorhat, haben aber auch eine gute Portion Respekt vor diesem Vorhaben. Da ist es entlastend zu wissen, dass die Gemeindegründung in erster Linie Gottes Projekt ist – und Gott kann!

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