Neustart.

Der Startschuss zu diesem Neustart kam für mich (Sybille) im Januar dieses Jahres. Unsere Gemeindeleitung stellte uns während einer Klausur das Projekt Gemeindegründung vor. Mein erster Gedanke: So cool, da wäre ich gern dabei. Mein zweiter: Spinnst du? Du bist 66 Jahre alt! Trotzdem blieb dieses „Ich wäre gern dabei“ in meinem Herzen. Dazu kam der Gedanke: Ich werde keine Schritte gehen, mit niemandem drüber reden. Wenn ich dabei sein soll, muss Gott mir das zeigen.

Fast vier Monate später: Inzwischen gibt es erste Gründer: Heiner und Elli Holzhüter, Janno und Ellen Both, die uns an einem Donnerstagabend über erste Schritte informieren. Da geht es um die Zusammenstellung eines Kernteams, den Ort, die Vision der neuen Gemeinde, die Planung erster Projekte. In mir ist wieder der Gedanke: „Ich wäre gern dabei. Aber der erste Schritt muss von Gott kommen.“

Freitagmittag: Ich öffne auf meinen Laptop das Emailprogramm und find eine Mail mit dem Betreff „Gemeindegründung und ihr – wir müssen reden“. Ich lese die Mail und mein Herz jubelt. Gott hat den ersten Schritt getan. Wir (Günter und Sybille) werden angefragt, im Kernteam dabei zu sein.

Von Günter weiß ich, dass er aufgrund seiner gesundheitlichen Situation keine Verantwortung mehr in Gemeinde übernehmen möchte. Wie wird er nun auf diese Anfrage reagieren? Hat Gott auch ihn vorbereitet? Günter liest die Mail, schweigt eine kurze Zeit und sagt dann (für mich völlig überraschend): „Ich bin dabei, ich halte dir den Rücken frei und bringe mich ein soweit ich kann.“ Gott hat den ersten Schritt getan – bei uns beiden.

Inzwischen sind wieder vier Monate vergangen und wir sind Teil des Kernteams der Gemeindegründung. Wir dürfen dabei sein, jeder auf seine eigene Art, mit seinen Begabungen. Wir dürfen weitergeben, wie die Begegnung mit Gott und das Leben mit ihm in den letzten 35 Jahren unser Leben verändert hat. Wir sind gespannt auf sein Handeln in der Gemeindegründung.

1 Comment

  1. Liebes „komm“-Teams,

    in der Straße hinter den Höfen 15 in Kirchweyhe steht ein großes altes Bauernhaus leer mit großem Grundstück. Zwar müsste dies für die Zwecke der „komm“-Kirche renoviert, nein saniert werden. Womöglich wäre das etwas für die „komm“-Kirche. Ihr müsstet euch das Gebäude ansehen und den Besitzer (vermutlich eine Erbengemeinschaft) ausfindig machen. Ob das Haus zum Verkauf steht, müsstet ihr herausfinden. Grundstück und saniertes Haus wären ideal für „komm“.

    Liebe Grüße
    Gerhard Dahlke

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